Chronik

Durch ein Tauschgeschäft mit der Hausverwaltung Bayerwald erwarb im Oktober 1979 Erwin Rauch das Grundstück in Branntweinhäuser, das zum Großteil aus Sumpflandschaft bestand.

Am 24.11.1982 wurde dann die Baugenehmigung vom Landratsamt, sowie die Genehmigung des Wasserwirtschaftsamtes, Wasser aus dem Schusterbach zu entnehmen, erteilt.

So konnte im April 1983 mit dem Bau der Fischweiher begonnen werden. Erwin Rauch erfüllte sich somit den Traum von den eigenen Weihern. Aus diesem Traum wurden schließlich fünf Gewässer, die auch mit mühseliger Handarbeit am Ende des Jahres mit Fischen besiedelt werden konnten.

Im Juli 1991 übergab Erwin Rauch an seinen Sohn Günther, der genau so wie sein Vater jede freie Minute bei den Weihern verbrachte.

Im Juli 2000 verstarb Erwin Rauch, so dass Günter Rauch aus beruflichen Gründen die Instandhaltung nicht mehr alleine bewerkstelligen konnte. Er verpachtete also die Anlagen von Januar 2001 an an Fischzüchter Konrad Stadler. Durch das Otterschutzprogramm war es Herrn Stadler nicht mehr möglich die Fischzucht über das Jahr 2004 hinaus weiter zu betreiben.

Im Mai 2005 verstarb plötzlich und unerwartet auch Günther Rauch, so dass der Besitz an seine Frau Lydia und deren Söhne Manuel und Marco überging.

Im Juli des selben Jahres übernahmen schließlich Manuel Rauch und dessen Freund Werner Penzenstadler die Fischweiher. Zuerst sollte es nur ein Hobby sein, doch schon bald merkten sie, dass dieses Hobby mit harter Arbeit verbunden ist. Um die Weiher überhaupt wieder neu besiedeln zu können, mussten sie sich mit dem Fischotterproblem auseinandersetzen. Da diese Tiere unter strengstem Artenschutz stehen, blieb nur eine Lösung: ein Zaun.

Zum Test wurde 2005 zuerst ein einzelner Weiher mit einem 1,70 m hohen und zudem 30 cm im Boden versenkten Zaun umrandet. Diese Maßnahme zeigte Erfolg und Schäden am Fischbestand konnten so vermieden werden. So wurde schließlich im Mai 2007 das ganze Gelände mit insgesamt 1,5 km Maschendrahtzaun eingezäunt.

Im Juli 2007 folgte der Bau einer Schlachthütte zur Weiterverarbeitung von gefangenen Fischen.

 

Manuel Rauch